Thüringentag 2019 in Sömmerda: Zeigen Sie uns Ihren Lieblingsplatz! – Chill-Ecke der Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ (19)

Ob in den Pausen, vor oder nach dem Unterricht – auf den Gängen im Schulhaus der staatlichen Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ herrscht Hochbetrieb: Schüler und Lehrer wechseln Fachunterrichtsräume, sind auf dem Weg zum Speiseraum, manche haben im Sekretariat das ein oder andere zu erledigen – Schulalltag eben.

Lily Reichenbach, Lena Adam, Samantha Pokrifke, Chantal Eisengarten und Roberto Permarkaj steuern in den Pausen gern die Chill-Ecke in der ersten Etage an. Es ist der Lieblingsplatz der fünf Acht- und Neuntklässler. Und dass nicht nur sie allein sich gern hier aufhalten, zeigt die hohe Frequentierung der Chill-Ecke. „Hier kann man gut sitzen und quatschen“, ist für Roberto wichtig. „Und gut runterkommen, mal zwischendurch ein bisschen ausspannen“, fügt Lena an. Was dem Quintett ebenso gefällt ist die farbliche Gestaltung. „Es sieht einfach schön aus“, meinen die Schüler zu der aus Paletten und Polstern gestalteten Chill-Ecke.

Sie stand auf der Wunschliste der Schüler ganz oben und wurde über ein Projekt im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ von Schülern unter Anleitung im vergangenen Schuljahr selbst gestaltet.

Kreatives Arbeiten kommt auch bei Lily, Lena, Samantha, Chantal und Roberto gut an. Erst jüngst haben sie sich mit anderen Schülern der Klassenstufen 6, 8 und 9 an einem gemeinsam von Kulturagentin Dorothee Bucher, dem Leipziger Künstler Viktor Sobek und Sabine Dietrich, kulturbeauftragte Lehrerin der Einstein-Schule, entwickelten Projekt beteiligt, das in Verbindung mit dem Thüringentag steht. Ihre Gedanken zu den Themen Einstein, Sömmerda und Thüringentag haben die Schüler in verschiedenen Motiven gebündelt, die wiederum Vorlage für Schablonen aus unterschiedlichem Material wie beispielsweise Karton oder Folie waren.

Vertraut gemacht haben sich die Schüler darüber hinaus mit der Technik des Sprühens, denn zum Thüringentag werden drei Schülergruppen der Einstein-Schule am Freitagvormittag mittels ihrer Schablonen sozusagen kleine Meilensteine auf verschiedenen Meilen als temporäre Kunst sprühen.

Und für einen Thüringentag-Nachhall sorgen zudem all‘ die Motive, die mittels eines sogenannten inversiblen Sprays, das erst bei Regen sichtbar wird, aufgebracht werden. Denn zum Thüringentag selbst, so wünschen es sich Veranstalter und Besucher, soll es bitte trocken bleiben.